Leben als Produkt der Gedanken

Motivation: Leben Produkt der Gedanken

Wir machen uns sehr oft gar nicht bewusst, wie oft wir negative Gedanken haben. „Das wird doch eh nichts“, „Was hast du dir denn dabei gedacht?“, „Warum passiert das immer mir?“ Kennst du solche Gedanken? Ich kenne Sie in jedem Fall. Täglich erwische ich mich mindestens einmal dabei, dass ich schlecht mit mir selbst rede und mich selbst klein mache. Und wenn es mir auffällt, dann erinnere ich mich an diesen Satz: „Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken“.  Ich versuche mir dadurch immer wieder vor Augen zu führen, dass meine Gedanken unglaublichen Einfluss auf mein Handeln haben. Und wenn ich glücklich, gesund, erfolgreich und stark sein will, dann kann ich das nur sein, wenn ich auch so denke. 

Denn jede Situation kann von zwei Seiten aus betrachtet werden. Ich kann meinen Vorsatz, 3 Mal in der Woche Sport zu machen als eine lästige Pflicht ansehen (ich muss ja was für mich tun), oder als eine tolle Möglichkeit, zu meinem Traum-Körper zu gelangen. Wir haben es selbst in der Hand. Jeden Tag, in jeder neuen Situation können wir entscheiden: sehe ich das Positive, oder das Negative? Sehe ich die Chance, oder sehe ich den Stress? 

 

Dein Mindset beeinflusst alles

Das bedeutet auch: du kannst dein Leben positiv beeinflussen, indem du ganz bewusst dich dafür entscheidest, positive Gedanken zu haben. Das gilt auch für deinen Umgang mit zum Beispiel körperlichen Beschwerden. Natürlich ist es nicht schön, wenn du Rückenschmerzen, Knieschmerzen oder andere Beschwerden hast. Aber wie du darüber denkst, beeinflusst auch, wie schnell du deine Beschwerden wieder los wirst. Und das ist tatsächlich sogar mit Studien untersucht worden: Wenn du denkst, dass deine Rückenschmerzen schlimmer werden, wenn du dich zu stark belastest und deshalb Angst vor Bewegung hast, dann erhöht das dein Risiko, dass du chronische Rückenschmerzen bekommst [1, 2]. Du hast also durch die Art und Weise, wie du über deine aktuellen Beschwerden denkst, einen massiven Einfluss darauf, wie dein Heilungsprozess verläuft.

Nutze deine Gedanken!

Es ist doch verrückt, wozu wir mit der Kraft unserer Gedanken in der Lage sind oder? Hättest du gedacht, dass du mit deiner Einstellung zu deinen Rückenschmerzen beeinflussen kannst, wie dein Heilungsverlauf ist? 

Ich kann dir nur sagen: Ich merke jeden Tag, dass ich negativ mit mir rede. Und jeden Tag versuche ich, ein bisschen liebevoller mit mir selbst zu sein und mich positiv zu motivieren. Und das hat schon sehr viel in meinem Leben zum Positiven hin entwickelt. Probiere es doch einmal selbst aus. Ich bin mir sicher du wirst überrascht sein, wie schnell du eine Veränderung in deinem Leben bewirken kannst. 

Verrate mir doch gerne deine Gedanken dazu! Siehst du das genauso wie ich? Oder bist du anderer Meinung? 

Literatur

Hier zwei Studien, die sich mit dem Thema Rückenschmerzen und Angst-Vermeidungs-Verhalten auseinandergesetzt haben (es gibt natürlich noch viele mehr): 

[1] Wertli et al.: The Role of Fear Avoidance Beliefs as a Prognostic Factor for Outcome in Patients With Nonspecific Low Back Pain: A Systematic Review (2014)

[2] Delitto et al.: Low Back Pain – Clinical Practice Guidelines Linked to the International Classification of Functioning, Disability, and Health from the Orthopaedic Section of the American Physical Therapy Association (2012)

Du hast eine Frage?

Kontaktiere mich gerne auch via

Schreibe einen Kommentar